Logopädische Praxis | Therapiebereiche


    „Stottern ist eine zeitweise auftretende, willensunabhängige, situationsabhängige Redefluss-Störung oft nicht bekannter Ursache, die durch angespanntes stummes Verharren in der Artikulationsstellung (tonisches Stottern), Wiederholungen (klonisches Stottern), Dehnungen sowie Vermeidungsreaktionen charakterisiert ist.“ (Wirth)

    Im Alter bis zu vier Jahren kommt es bei vielen Kindern zu vermeintlichem Stottern. Dies ist auf Grund der Sprachentwicklung in diesem Alter normal. Jedoch bei ca. 4 - 5 % der Kinder kann sich hieraus ein Stottern manifestieren. „Normal“ sind :Wiederholungen von Satzteilen und langsame Wiederholungen von ganzen Wörtern. Z.B.: „Ich will, ich will, ich will Saft haben.“

    Achtung: auch typisches Alter des Stotterbeginns mit stottertypischen Unflüssigkeiten.
    Alarmierende Signale sind: Wiederholungen von Lauten und Silben, Verlängerungen von Lauten und Blockierungen von Wörtern oder in einem Wort.